TTC Werden I: Spannung bis zum letzten Ballwechsel
Schlussdoppel sichert den Sieg
Dass es ein schwieriges Auswärtsspiel bei Post Langendreer werden könnte, war im Vorfeld der Begegnung allen bewusst. Doch eine solche Dramatik wie an diesem Spielabend erlebt man nur selten. Allein viermal im Verlauf des Spiels wechselte die Führung. Und aus einem 6:7 Punkterückstand machten die Werdener einen 9:7 Erfolg, der im Schlussdoppel im entscheidenden fünften Satz mit 11:9 Bällen erreicht wurde.
Der Start in die Partie verlief aus Werdener Sicht verheißungsvoll. Koelen/Zaboura gewannen genauso souverän wie Braciak/Zydek. Doch die 0:3 Niederlage von Yu/Buschhauer ließ erkennen, wo die Stärken des Gegners zu verorten waren: im oberen Paarkreuz. Und so war es auch kein Zufall, dass die ersten drei Einzel alle mit 0:3 Sätzen verloren wurden. Doch der 2:4 Punkterückstand wurde durch Siege von Michael Zaboura im mittleren und Swen Braciak und Jonathan Zydek im unteren Paarkreuz in einen 5:4 Vorsprung verwandelt.
Als dann auch noch Peter Koelen den gegnerischen Spitzenspieler Hourtz in fünf Sätzen besiegen konnte, wuchs die Zuversicht auf Werdener Seite auf einen positiven Ausgang der Begegnung. Doch diese Hoffnung relativierte sich sehr schnell, da an den Positionen 2-4 drei Niederlagen in Folge hingenommen werden mussten. So war aus dem Zweipunktevorsprung ein 6:7 Punkterückstand geworden. Allerdings zeigte sich die Werdener Überlegenheit im unteren Paarkreuz nicht nur in den ersten, sondern auch in den zweiten Einzeln. Swen Braciak und Jonathan Zydek sorgten mit ihren zwei weiteren Einzelerfolgen allein für fünf Punkte für die Werdener. Vor dem Schlussdoppel gegen das bisher unbesiegte Spitzendoppel des Gegners war damit zumindest schon einmal ein Unentschieden erreicht.
Und der Jubel auf Werdener Seite war geradezu überschwänglich, als wie beschrieben tatsächlich der Werdener Sieg feststand. „So eine Spannung habe ich noch nicht erlebt. Und dann das Schlussdoppel: Wahnsinn.“ So die euphorische erste Reaktion eines Werdener Zuschauers. Am Samstag, 21.2., treten die Werdener im Heimspiel gegen den TuS Holzen-Sommerberg an, gegen den das Hinspiel zwar mit 4:9 Punkten verloren wurde, der in der Tabelle zurzeit aber drei Positionen hinter den Werdenern rangiert. Anschlag ist um 18:00 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.
Tabellenzweiter Frintrop unterbricht Siegesserie des Bezirksoberligateams
Mit 5:9 Punkten mussten die Werdener im Auswärtsspiel in Frintrop ihre erste Niederlage am 4. Spieltag der Rückserie hinnehmen. Zwar gelang durch Doppelerfolge von Seisel/Lerch und Hilgers/Heppekausen eine 2:1 und Einzelsiege von Arnd Mengeler, Gilbert Sunico und Pascal Lerch sogar noch eine 5:4 Führung nach den ersten Einzeln, doch danach dominierten die Gastgeber und gewannen fünf Einzel in Folge. „Wir haben zwar eine starke Mannschaftsleistung gezeigt, aber in den entscheidenden Momenten war Frintrop einfach besser und steht zurecht auf dem zweiten Tabellenplatz“, resümierte Werdens Mannschaftsführer Pascal Lerch die Partie. Am 21.2. hoffen die Werdener im Heimspiel gegen den Gast aus Krefeld Bockum auf einen weiteren Sieg in der Rückserie, der sie dann ins Mittelfeld der Tabelle führen könnte.
Dritte Mannschaft erkämpft sich ein Unentschieden gegen den Tabellenführer
In der 1. Bezirksliga schafften es die Werdener, die wie im Hinspiel auch im Rückspiel mit einer klaren Niederlage rechneten, dem bisher ungeschlagenen Tabellenführer einen Punktgewinn abzutrotzen. Grundlage hierfür war der Gewinn aller Doppelbegegnungen, die mit 4:0 für Werden endeten. Die vier Einzelsiege erreichten Andreas Kleinsimlinghaus, Marek Mitura, Michael Frieg und Rolf Schraa.