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TTC Werden I: unnötige Niederlage

Formschwankungen einiger Spieler zu groß

Die 5:9 Niederlage gegen ASV Wuppertal im zweiten Rückrundenspiel ließ es deutlich werden. Es fehlt den Werdenern zurzeit eine konstante Mannschaftsleistung, mit der sie in der Hinrunde überzeugen konnte. Während in der letzten Woche zumindest noch die kämpferische Einstellung stimmte, die für ein Unentschieden sorgte, war diesmal ein Aufbäumen gegen die Niederlage nicht zu erkennen.

Selbst in den Eingangsdoppeln, bisher immer eine besondere Stärke der Werdener, gelingt es momentan nicht, einen positiven Einstieg in das Spiel zu finden. So gelang nur dem dritten Werdener Doppel, Sunico/Schnorr, ein Sieg. Das nötige Glück fehlte Hilgers/Kleinsimlinghaus, die im fünften Satz unterlagen.

Als im ersten Einzel auch noch Gilbert Sunico nach zwei souveränen Satzgewinnen im dritten Satz mehrere Matchbälle nicht nutzen konnte, mit 14:16 Bällen den Satz verlor und danach die ganze Partie, obwohl er im fünften Satz bei einer 10:9 Führung noch einen Matchball hatte, waren die Werdener schon auf der Verliererstraße. Ein Debakel schien sich anzudeuten, als auch noch Martin Kimmeskamp und Martin Müller jeweils in nur drei Sätzen verloren und der Rückstand der Werdener schon 1:5 Punkte betrug.

Doch in den nächsten drei Einzeln verkürzten Josef Hilgers, Andreas Kleinsimlinghaus und Heiko Schnorr durch überzeugende Siege bis auf 4:5 Punkte. Doch auch in der zweiten Hälfte der Einzelbegegnungen sollte es für die Werdener nicht besser laufen. Wieder verloren die Werdener Spitzenspieler, Gilbert Sunico und Martin Kimmeskamp, und auch Martin Müller konnte sein zweites Einzel nicht gewinnen. Doch im Unterschied zur ersten Hälfte der Begegnung gelang es nur noch Josef Hilgers, mit dem Gewinn auch seines zweiten Einzels, den Rückstand zu verkürzen. Da Andreas Kleinsimlinghaus gegen seinen zweiten Gegner überhaupt keine Einstellung fand und in drei Sätzen unterlag, stand eine Niederlage fest, die eigentlich hätte vermieden werden können.

In den nächsten Begegnungen müssen die Werdener versuchen, nicht schon in den Doppeln in Rückstand zu geraten, wodurch die psychische Belastung in den Einzeln noch größer wird. Das nächste Spiel bestreiten die Werdener am 13. Februar bei Fortuna Wuppertal, dem derzeitigen Tabellendritten. Mit einer Überraschung wie in der Hinrunde, als die Werdener mit 9:5 Punkten gewinnen konnten, ist allerdings nicht zu rechnen.


Werden II und III

Auch für die zweite und dritte Mannschaft verlief die Spielwoche nicht erfolgreich. Während die Niederlage der 2. Mannschaft beim Tabellenzweiten Freisenbruch allerdings zu erwarten war, mit 9:2 Punkten jedoch recht eindeutig ausfiel, die Werdener Punkte erreichten Peer Heppekausen und Frank Palm, überraschte die 7:9 Niederlage der dritten Mannschaft, der bei den drei Eingangsdoppeln und dem Schlussdoppel nur ein Sieg gelang. Die Punkte in den Einzeln holten die hier unbesiegten Markus und Matthias Isenberg sowie Achim Gutknecht und Hans-Werner Isenberg. Trotz dieser Niederlage steht die 3. Mannschaft weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz.