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TTC Werden I: Doppelspieltag mit Sieg und Niederlage

Martin Kimmeskamp mit überragender Leistung

Den Werdener Tischtennisinteressierten wurde an diesem Doppelspieltag eine Menge geboten: sehenswerte Ballwechsel, spannende Spiele, die Freude über einen 9:4 Sieg gegen den bisherigen Tabellendritten TTC Wuppertal, mit dem die Werdener das Hinspielergebnis exakt umdrehen konnten, aber auch die Frustration über eine 5:9 Niederlage gegen Fortuna Wuppertal, weil alle drei Eingangsdoppel verloren wurden.

Zunächst einmal sah es für die Werdener auch im Spiel gegen TTC Wuppertal gar nicht so positiv aus. Ihr Doppel eins, Sunico/Frieg, unterlag chancenlos in nur drei Sätzen, und auch das zweite Doppel, Kimmeskamp/Müller, lag schnell mit 0.2 Sätzen in Rückstand, hatte aber dann den Spielrhythmus gefunden und gewann die folgenden drei Sätze. Auch das dritte Doppel, Hilgers/Kleinsimlinghaus, tat sich schwer, erkämpfte aber auch einen Fünfsatzsieg, so dass die Werdener mit einem Punkt Vorsprung in die nachfolgenden Einzelbegegnungen gingen.

Martin Kimmeskamp und Martin Müller im Doppel gegen TTC Wuppertal
Martin Kimmeskamp und Martin Müller im Doppel gegen TTC Wuppertal

Während die beiden Begegnungen im oberen Paarkreuz unentschieden mit einem Sieg und einer Niederlage endeten, wobei Martin Kimmeskamp bei seinem Erfolg ein überragendes Spiel bot, fiel in den beiden Partien im mittleren Mannschaftsdrittel eine Vorentscheidung für den Werdener Sieg. Zunächst hatte Martin Müller, mit 2:1 Sätzen in Führung liegend, beim Spielstand von 10:7 Bällen drei Matchbälle, die er jedoch alle nicht nutzen konnte, so dass er diesen Satz noch verlor. Im Entscheidungssatz lag er mit 5:10 Bällen eigentlich hoffnungslos in Rückstand, konnte jedoch die fünf Matchbälle gegen sich alle abwehren und siegte schließlich mit 15:13 Bällen in der Verlängerung.

Spannend verlief auch die Partie von Josef Hilgers, der auch in den Entscheidungssatz musste, dort jedoch eindeutig dominierte. Da die Spiele im unteren Paarkreuz mit einer Niederlage von Andreas Kleinsimlinghaus und einem Sieg von Michael Frieg endeten, führten die Werdener zur Hälfte der Einzelbegegnungen bereits mit 6:3 Punkten. Eindeutig auf Sieg wurden die Weichen dann im oberen Paarkreuz gestellt. Sowohl Gilbert Sunico als auch Martin Kimmeskamp schafften in ihren Spielen mit spektakulären Ballwechseln zwei weitere Punkte, so dass bei einer 8:3 Führung der Werdener Sieg immer wahrscheinlicher wurde. Zwar verlor Martin Müller noch seine zweite Einzelbegegnung, doch Josef Hilgers schaffte seinem guten Blockspiel und seiner kämpferischen Einstellung den neunten Punkt.

Genau einen Tag später trafen die Werdener auf die Mannschaft von Fortuna Wuppertal, in der zu Beginn kein einziger Doppelerfolg verbucht werden konnte. Zwar keimte nach den beiden Spielen im oberen Paarkreuz etwas Hoffnung für den Werdener Anhang auf, da sowohl Gilbert Sunico als auch Martin Kimmeskamp erfolgreich waren. Doch die Hoffnung auf eine Wende wurde durch drei aufeinander folgende Niederlagen schnell wieder zerstört. Durch den Sieg von Michael Frieg lagen die Werdener nur mit 3:6 Punkten nach der Hälfte der Einzelbegegnungen zurück, genau die drei Punkte Differenz der Eingangsdoppel.

Dass man sich in den Einzelbegegnungen auf Augenhöhe begegnete, zeigte auch die zweite Spielhälfte. Wieder gewann Martin Kimmeskamp, doch leider hatte Gilbert Sunico nicht das notwendige Quäntchen Glück und unterlag in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit 11:13 Bällen. Da man sich im mittleren Paarkreuz ebenfalls unentschieden trennte, wobei Josef Hilgers für die Werdener erfolgreich war, bedeutete die anschließende Niederlage von Andreas Kleinsimlinghaus in vier Sätzen den Siegpunkt für Fortuna Wuppertal.

Mit nunmehr 13:15 Punkten befinden sich die Werdener in ihrer Zwölfergruppe auf dem achten Tabellenplatz. Am nächsten Samstag treten sie beim ASV Wuppertal an, den sie im Hinspiel knapp mit 9:6 Punkten bezwingen konnten.