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TTC Werden erreicht Unentschieden gegen Solingen-Wald

Chancen zum Sieg nicht genutzt

„In den Sätzen habt ihr mit 37:30 haushoch gewonnen, aber wir haben uns den Punkt durch unseren kämpferischen Einsatz verdient“, stellte der Mannschaftsführer von Solingen bei der Verabschiedung treffend fest. In mindestens drei verlorenen Spielen hätte der Sieger eigentlich aus Werden kommen müssen. Doch auch mit diesem Punkt haben die Werdener den Anschluss ans Mittelfeld der Tischtennis-Landesligatabelle gewahrt.

Da sich der Tabellenletzte aus Solingen zur Rückserie im oberen Paarkreuz verstärken konnte, trafen zwei Mannschaften auf Augenhöhe aufeinander. Und wie fast immer, wenn die Werdener komplett antreten, gelang ihnen in den Eingangsdoppeln ein gelungener Einstieg in die Begegnung. Sowohl Hilgers/Kleinsimlinghaus als auch Kimmeskamp/Müller spielten äußerst konzentriert und engagiert und erreichten die 2:0 Führung. Doch leider unterlag das nach der Papierform absolut favorisierte Werdener Doppel drei, Sunico/Frieg, in fünf Sätzen.

Doch dieser unerwartete Punktverlust schien die Werdener nicht aus der Erfolgsspur zu bringen, da gleich danach die Werdener Spitzenspieler, Gilbert Sunico und Martin Kimmeskamp, jeweils souverän herausgespielte Dreisatzsiege erreichten. Eine Wende in der Partie deutete sich aber in den Spielen des mittleren Mannschaftsdrittels an, als Martin Müller in fünf Sätzen knapp unterlag und Josef Hilgers zwei Matchbälle im vierten Satz nicht nutzen konnte und unglücklich in der Verlängerung den Satz noch abgeben musste.

Und auch im unteren Paarkreuz sollte kein Sieg gelingen, obwohl Andreas Kleinsimlinghaus und Michael Frieg im ersten Satz jeweils dominierten, danach jedoch ihre spielerische Linie verloren. Statt einer möglichen Werdener 6:3 Führung lag Solingen-Wald zur Hälfte der Einzelbegegnungen mit 5:4 Punkten vorn. Eine weitere Wende in der Begegnung erreichten die Werdener Spitzenspieler in ihren zweiten Einzeln. Wieder siegten Gilbert Sunico und Martin Kimmeskamp ohne jeden Satzverlust. Doch nun stieg die Spannungskurve des Spiels steil nach oben.

Während Josef Hilgers gegen den Solinger Forst relativ chancenlos war, wurden die drei restlich Begegnungen alle im fünften Satz entschieden. Hierbei überzeugte Martin Müller gegen den Solinger Abwehrspieler durch sein druckvolles und letzten Endes auch erfolgreiches Topspinspiel, und auch Andreas Kleinsimlinghaus schien sein Einzel gewinnen zu können, da er sich nach einer 2:1 Satzführung im vierten Durchgang einen 6:2 Vorsprung erspielen konnte. Doch nach einer Auszeit seines Gegners ging der eigentlich sichere Vorsprung Punkt um Punkt verloren und mit den Zuschauern im Rücken holte sich der Solinger Akteur noch den nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg.

Da parallel dazu auch Michael Frieg in einer äußerst spannenden Begegnung unterlag, bestand jetzt sogar die Gefahr, dass die Werdener bei Verlust des Schlussdoppels mit leeren Händen die Heimfahrt antreten müssten. Doch die beiden in ihren Einzeln nicht überzeugenden Josef Hilgers und Andreas Kleinsimlinghaus hielten diesem Druck stand und besiegten das Solinger Spitzendoppel in vier Sätzen.

Am kommenden Wochenende kommt es in Werden zu zwei Begegnungen. Am Samstag treffen die Werdener auf den Gast aus Hilden, Anschlag ist um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, ein Nachholspiel folgt einen Tag später gegen den Spitzenreiter Fortuna Wuppertal. Beginn ist hierbei um 14.00 Uhr. Die Erfolgsaussichten der Werdener in beiden Begegnungen sind jedoch nicht gut, da sie in den Hinspielen jeweils deutliche Niederlagen hinnehmen mussten.


3. Mannschaft weiter auf Aufstiegskurs

Zu einem weiteren ungefährdeten Erfolg kam die 3. Mannschaft des TTC Werden im Auswärtsspiel in Kupferdreh. Sie besiegte den Gastgeber mit 9:3 Punkten und liegt weiterhin auf Platz zwei der Tabelle. Nach zwei gewonnenen Eingangsdoppeln legten die in ihren beiden Einzeln jeweils unbesiegten Norman Ahmad Khan und Marco Budeus den Grundstein zum Erfolg. Mit jeweils einem Sieg waren Markus Isenberg, Thomas Busch und Werner Hoppe erfolgreich.