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TTC Werden I: Kampfgeist nicht belohnt

Knappe Niederlage gegen Germania Wuppertal

Äußerst unglücklich mit 7:9 Punkten mussten die Werdener eine weitere Saisonniederlage in der Tischtennis-Landesliga hinnehmen. Wenn man bedenkt, dass sie in Sätzen mit 33:32 sogar vorne lagen, kann man die Schlussbemerkung des Wuppertaler Mannschaftsführers verstehen: „Wir sind froh und glücklich, den nach dem Spielverlauf eigentlich nicht mehr für möglich gehaltenen Sieg doch noch erreicht zu haben.“

Und tatsächlich starteten die Werdener äußerst konzentriert und erfolgreich in die Partie. Alle drei Eingangsdoppel wurden gewonnen, und nur Sunico/Wolk mussten in den Entscheidungssatz, den sie mit 11:8 Bällen gewannen. Einen solchen Start hatten die Werdener in der bisherigen Spielen der Hinrunde noch nicht erreicht. Werdens Spitzenspieler, Gilbert Sunico, zeigte auch im ersten Einzel eine konzentrierte und spielerisch gute Leistung, die zur 4:0 Führung reichte.

Doch kampflos wollten sich die Wuppertaler nicht ihrem Schicksal ergeben. Obwohl Josef Hilgers den Wuppertaler Spitzenspieler Burza in den Entscheidungssatz zwang, konnte er die erste Niederlage der Werdener nicht verhindern. Nachdem man sich im mittleren Mannschaftsdrittel ebenfalls unentschieden getrennt hatte, fiel – rückblickend betrachtet – die Entscheidung über Sieg oder Niederlage in den zwei Begegnungen im unteren Mannschaftsdrittel.

Hier zeigte Teo Wolk sein großes Talent mit sehenswerten und spektakulären Topspinschlägen. Doch sein erfahrener Wuppertaler Kontrahent Groha nutzte die manchmal doch noch etwas zu ungestüme Spielweise von Teo Wolk und war im Entscheidungssatz mit 11:8 Bällen der glückliche Sieger.

Zwar nicht so spektakuläre Ballwechsel, aber ebenfalls für die Zuschauer sehenswert und spannend verlief die Parallelbegegnung, in der sich der Werdener Ersatzspieler Michael Zaboura ebenfalls erst im Entscheidungssatz knapp geschlagen geben musste. Statt einer durchaus möglichen und an diesem Abend uneinholbaren 7:2 Führung für Werden stand die Partie nach der ersten Hälfte der Einzelbegegnungen, in der vier der sechs Einzel erst im fünften Satz entschieden wurden, damit nur 5:4 für Werden, und die Wuppertaler glaubten jetzt an ihre Siegchance.

Und diese nutzten sie auch konsequent. Der Wuppertaler Spitzenspieler bezwang auch Gilbert Sunico, im mittleren Paarkreuz holten sie sogar zwei Siege, und auch das durch die beiden Erfolge von Josef Hilgers und Michael Zaboura notwendig gewordene Schlussdoppel gewannen sie sicher.

Obwohl die Werdener an diesem Abend nach über drei Stunden Spielzeit eine weitere bittere und unglückliche Niederlage hinnehmen mussten, zeigte die Partie aber auch ganz deutlich, dass sich die Werdener im Kampf um den Klassenverbleib noch keineswegs aufgegeben haben.


TTC Werden II verlässt Abstiegsplätze

Durch einen zu keiner Zeit gefährdeten 9:3 Sieg gegen die Mannschaft aus Burgaltendorf schafften die Werdener den Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle. Mit einer 2:1 Führung nach den Doppelsiegen von Matthias Isenberg/Zaboura und Arnhold/Fleischer mussten sie sich in den Einzeln nur dem überragenden gegnerischen Spitzenspieler Schickel geschlagen geben, der sowohl Ulrich Henke als auch Michael Zaboura knapp bezwang.

Im mittleren und unteren Paarkreuz dominierten jedoch Peer Heppekausen, Wilfried Arnhold,  Georg Fleischer und Matthias Isenberg. Im letzten Spiel der Hinrunde trifft die 2. Mannschaft im Auswärtsspiel auf den Tabellenführer TuSEM Essen.


TTC Werden III beendet Hinrunde mit Niederlage

Im letzten Spiel der Hinrunde musste die 3. Mannschaft noch eine 4:9 Niederlage gegen die 2. Mannschaft aus Burgaltendorf hinnehmen, die sich mit nur einem gewonnenen Doppel durch Gutknecht/Gövert schon frühzeitig andeutete.

Allein der in seinen bisherigen Einzeln noch unbesiegte Markus Isenberg zeigte sehenswerte Spiele. Vor allem die Art und Weise, wie er dem bis dahin auch noch ungeschlagenen Spitzenspieler aus Burgaltendorf seine erste Niederlage beibrachte, beeindruckte alle in der Halle Anwesenden. Darüber hinaus gelang aber nur noch Jürgen Gövert ein Einzelerfolg, so dass die Werdener vom zweiten, den nun Burgaltendorf einnimmt, auf den dritten Tabellenplatz abrutschten.