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TTC Werden I: schwierige Rückrundenphase

Büns und Sunico sichern Unentschieden

Momentan läuft es nicht wirklich rund. Was in der überragenden Hinrunde der Tischtennis-Landesliga fast spielerisch gelang, ist zurzeit eher harte Arbeit. Zu unterschiedlich ist die derzeitige Formkurve der Akteure und  krankheitsbedingt ist häufiger bis kurz vor dem jeweiligen Spiel nicht klar, in welcher Konstellation man spielen kann. So ist das 8:8 Unentschieden gegen TUS Querenburg bei kritischer Bewertung für die Werdener ein negatives Ergebnis.

Der Spielbeginn verlief allerdings verheißungsvoll. Büns/Sunico und Kleinsimlinghaus/Hilgers erzielten überzeugende Doppelsiege, und auch Zaboura/El Faramawy lagen mit 2:1 Sätzen in Front, konnten allerdings im vierten Satz einen Matchball nicht nutzen, verloren mit 10:12 Bällen und anschließend den Entscheidungssatz.

Da jedoch im oberen Paarkreuz Yannick Büns und Gilbert Sunico erfolgreich waren und den Vorsprung auf 4:1 Punkte vergrößern konnten, glaubten nicht wenige in der Halle an einen deutlichen Sieg für die Werdener. Doch es kam ganz anders. Im mittleren und unteren Paarkreuz gelang kein Sieg, und somit lagen die Querenburger zur Hälfte der Einzelbegegnungen sogar mit 5:4 Punkten vorn.

Doch durch ihre jeweils zweiten sicher herausgespielten Siege erreichten Yannick Büns und Gilbert Sunico wieder eine Wende in der jetzt äußerst spannenden Begegnung. Und da auch Stephan El Faramawy sein zweites Einzel gewann, hatte der Ein-Punkte-Vorsprung vor den letzten beiden Einzeln im unteren Mannschaftsdrittel Bestand. Doch so gut Andreas Kleinsimlinghaus und Josef Hilgers im Doppel agieren, in ihren Einzeln gelingt es ihnen momentan nicht, diese Leistungen zu bestätigen.

Zudem fehlt sicher manchmal auch das notwendige Quäntchen Glück, um erfolgreich zu sein. Beide erreichten zwar den Entscheidungssatz, unterlagen hier aber mit 9:11 bzw. 7:11 Bällen. So musste das Werdener Spitzendoppel Büns/Sunico in der letzten Partie des Spielabends wenigstens das Unentschieden für die Werdener retten, was sie in einem Viersatzsieg auch realisierten.

Falls es den Werdenern nicht gelingt, die schwankende Formkurve innerhalb des Mannschaftsgefüges zu stabilisieren, wird es im kommenden Auswärtsspiel gegen die Mannschaft von Bochum-Langendreer äußerst schwierig, erfolgreich zu sein, da Langendreer nur zwei Punkte hinter den Werdenern liegt.

2. Herren - 8:8 gegen TTV Ronsdorf

Den ersten Punktgewinn in der Rückserie erspielte sich die 2. Mannschaft in der Bezirksklasse gegen die Gäste aus Wuppertal. Dabei blieben mit Fabian Sander, Markus und Matthias Isenberg gleich drei Werdener in den Einzeln ungeschlagen. Ein Sieg blieb der Mannschaft trotzdem versagt, da zwar Peer Heppekausen den 7. Einzelsieg für die Mannschaft sicher stellte, aber von vier gespielten Doppeln nur  das Doppel Josef Hilgers/Johannes Kopper erfolgreich war. Damit haben die Werdener jetzt zwei Punkte Vorsprung vor dem drittletzten Platz, der zum Saisonende die Abstiegsrelegation bedeutet.

Weitere Ergebnisse

Durch zwei Siege innerhalb von 24 Stunden festigte die 3. Mannschaft den zweiten Tabellenplatz mit Kontakt zum Spitzenreiter Katernberg. Frank Anhalt, Giovanni Paterno und Fabian Semnet blieben in beiden Partien ungeschlagen. 

Weiterhin verlustpunktfrei gestaltet die 4. Mannschaft die Rückserie in der 2. Kreisklasse. Der stark ersatzgeschwächte Tabellendritte aus Kray stellte bei diesem 9:0 Sieg für Werden zu keiner Zeit einen gleichwertigen Gegner dar. 

Die drei Jugendlichen Leonard Martsch, Fabian und Marcel Isenberg sorgten alleine für sieben Punkte beim knappen 9:6 Sieg der 5. Mannschaft in Stoppenberg. Oliver Kretschmann im Einzel und gemeinsam  mit Jörg Marksteiner im Doppel sicherte den doppelten Punktgewinn.

Weiterhin streiten sich die Werdener und die Stoppenberger 1. Jugendmannschaft um den Aufstieg in die Bezirksklasse. Diesmal traf die Werdener Jugend im Heimspiel auf die Zweitvertretung aus Stoppenberg, der sie beim hohen 9:1 Sieg keine Chance ließ. Eric Anhalt, Tamim Seleman, Christoph Wey und Leonard Martsch demonstrierten eindrucksvoll ihre Spielstärke.