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TTC Werden I meistert Hürde in Hamborn

Hilgers und Frieg mit herausragenden Leistungen

Gegen einen im Vergleich zum Hinspiel enorm verbesserten Gegner hatten die Werdener viel Mühe, konnten sich am Ende aber doch mit 9:6 Punkten durchzusetzen. So rangieren sie weiterhin auf dem 2. Tabellenplatz, den sie auch in der nächsten Partie gegen Heisingen verteidigen wollen.

Dass die Begegnung in Hamborn nicht einseitig verlaufen würde, zeigte sich schon in den drei Eingangsdoppeln, die alle erst im fünften und damit letzten Satz entschieden wurden. Während Sunico/Frieg gegen das zweite Hamborner Doppel mehr Mühe als erwartet hatten, um den ersten Punkt für die Werdener zu sichern, schienen Hilgers/Kleinsimlinghaus gegen das Hamborner Spitzendoppel auf verlorenem Posten zu stehen und verloren die ersten beiden Sätze. Danach hatten sie sich jedoch besser auf ihre Gegner eingestellt und konnten auch spektakuläre Ballwechsel für sich entscheiden. Auf hohem Niveau spielend gewannen sie die nächsten drei Sätze und sorgten für die 2:0 Führung. Leider verpassten Kimmeskamp/Schnorr durch ihre knappe Niederlage den optimalen Einstieg in die Partie.

Der Ein-Punkte-Vorsprung sollte danach auch für lange Zeit Bestand haben, denn keiner Mannschaft gelang es, in den drei Paarkreuzen zwei Siege für sich zu verbuchen. Auch das obere Paarkreuz, in den bisherigen Begegnungen immer verlässlicher Punktegarant für die Werdener, musste diesmal Federn lassen. So setzte sich Gilbert Sunico im ersten Einzel zwar in fünf Sätzen durch, doch Martin Kimmeskamp konnte die gegnerische Nummer Eins nicht bezwingen.

Da auch im mittleren und im unteren Paarkreuz jeweils ein Sieg einer Niederlage gegenüber stand, wobei Josef Hilgers und Michael Frieg für die Werdener Punkte verantwortlich zeichneten, war die Begegnung zur Hälfte der Einzel mit 5:4 Punkten für die Werdener noch lange nicht entschieden. Auch Gilbert Sunico musste in seinem zweiten Einzel die Spielstärke des Hamborner Spitzenspielers anerkennen, verlor in nur drei Sätzen, wo hingegen Martin Kimmeskamp sein zweites Einzel gewinnen konnte. Den knappen Werdener Vorsprung sicherte danach Josef Hilgers in der wohl besten Partie des Spielabends, als er sich mit seinem konzentrierten Blockspiel in fünf begeisternden Sätzen schließlich durchsetzte. Parallel dazu verlor jedoch Andreas Kleinsimlinghaus, so dass eine Vorentscheidung zu Gunsten der Werdener wieder nicht zustande kam.

Erst in den beiden Einzeln im unteren Mannschaftsdrittel fiel dann die Entscheidung. Unerwartet klar beherrschte Michael Frieg seinen Kontrahenten, und auch Heiko Schnorr war in nur drei Sätzen erfolgreich. „In sehr fairen und spannenden Spielen war unser Gast zwar mit 9:6 Punkten erfolgreich, aber ein Unentschieden war heute für uns auch möglich“, resümierte der Hamborner Mannschaftsführer das Spiel in seiner Verabschiedung, womit er den Spielverlauf sicher richtig skizzierte. Nicht zu unterschätzen ist in den Spielen der Rückserie der psychologische Druck auf Seiten der Werdener, die sich bei nur einem Punkt Vorsprung auf den Tabellendritten keine Niederlage erlauben können.

Obwohl die Werdener auch im kommenden Heimspiel gegen Heisingen favorisiert sind, müssen sie erst einmal den Ausfall von Heiko Schnorr kompensieren. Anschlag ist am Samstag, 31.1., um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.

Auch mehr Mühe als erwartet hatte die 2. Mannschaft bei ihrem 9:5 Sieg gegen Kray. Nach zwei gewonnenen Eingangsdoppeln waren Gabor Wiese, Frank Palm und Friedel Seibertz mit jeweils zwei Einzelerfolgen  die Garanten für den Sieg. Den neunten Punkt erreichte Wilfried Arnhold. Wenn die 2. Mannschaft als derzeitiger Tabellenvierter allerdings noch in den Kampf um den Aufstieg eingreifen will, muss sie sich in den kommenden Begegnungen noch enorm steigern.