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TTC Werden I weiter in der Erfolgsspur

Positives Punktekonto erreicht

Zu einem verdienten 9:4 Sieg kam die 1. Mannschaft in ihrem Heimspiel gegen Wuppertal-Ronsdorf. Zu dieser Bewertung kam auch der Ronsdorfer Mannschaftsführer: „Der Werdener Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“ Mit nunmehr 10:8 Punkten belegen die Werdener nun einen gesicherten Mittelfeldplatz in ihrer Landesligagruppe, was viele im Vorfeld der Saison den Werdenern nach ihrem Aufstieg nicht zugetraut hatten.

Charakteristisch an der Begegnung gegen Ronsdorf war die Tatsache, dass nur ein einziges Spiel in den entscheidenden fünften Satz musste. Dies zeigt, dass es nur wenige wirklich spannende Spiele gab. Schon in den Doppeln wurde die Werdener Überlegenheit deutlich. Hilgers/Kleinsimlinghaus gewannen wieder einmal in nur drei Sätzen, auch Kimmeskamp/Müller dominierten in vier Sätzen; lediglich Sunico/Schnorr fanden kein Rezept gegen ihre Gegenspieler, die beide mit einem Rückhand-Antibelag agierten.

Genau wie in der Vorwoche bauten die Werdener Spitzenspieler, Gilbert Sunico und Martin Kimmeskamp, mit klaren Siegen den Vorsprung auf 4:1 Punkte aus. Das einzige Fünfsatzmatch folgte danach im mittleren Mannschaftsdrittel. Hier erzielte Martin Müller in einer spielerisch und kämpferisch überzeugenden Manier bereits den fünften Punkt für die Werdener, die es danach allerdings nicht schafften, den Vorsprung weiter auszubauen. Ganz im Gegenteil: Die Ronsdorfer, die von den Einzelbilanzen betrachtet ihre erfolgreichsten Spieler an den Positionen 4-6 haben, verkürzten durch drei Siege in Folge den Rückstand auf nur noch 4:5 Punkte.

In dieser einzigen kritischen Situation des Spiels zeigten die beiden Werdener Spitzen, dass sie neben ihren spielerischen Fähigkeiten auch über ein gutes Nervenkostüm verfügen. Zwei Siege in jeweils vier Sätzen waren Ausdruck ihrer Überlegenheit und machten die aufkeimende Hoffnung der Ronsdorfer auf eine Wende in der Begegnung zunichte. Und knappe 20 Minuten später stand das Endergebnis bereits fest. Martin Müller ließ seinem zweiten Gegner keine Chance und Josef Hilgers sorgte durch einen Sieg in drei Sätzen für den neunten Punkt.

In der kommenden Woche treten die Werdener in Witten-Bommern an. In diesem vorletzten Spiel der Hinserie wird es mit Sicherheit wesentlich schwieriger werden, einen weiteren Erfolg zu erringen, da die Wittener ebenfalls im Mittelfeld der Tabelle platziert sind.


Werden II verliert ersatzgeschwächt

Ohne den erkrankten Peer Heppekausen leistete die 2. Mannschaft zwar über drei Stunden enorme Gegenwehr gegen den Gastgeber Kupferdreh, musste am Ende aber doch eine 6:9 Niederlage akzeptieren. Schon nach den Eingangsdoppeln lagen die Werdener mit 1:2 Punkten in Rückstand und konnten in den nachfolgenden Einzeln nur im oberen Paarkreuz überzeugen, während im unteren Mannschaftsdrittel überhaupt kein Einzelsieg gelang.

Wie umkämpft die Partie allerdings war, zeigt sich daran, dass sieben Einzel erst im fünften Satz entschieden wurden, Kupferdreh in den gewonnenen Sätzen mit 33:30 vorne lag, die Werdener aber mit 600 zu 595 sogar fünf Ballgewinne mehr hatten. Die Punkte für Werden erzielten Gabor Wiese (2), Michael Frieg, Wilfried Arnhold und Ulrich Henke.


Werden III weiterhin ohne Niederlage

Im Auswärtsspiel in Kray gelang es der 3. Mannschaft, ihre Erfolgsbilanz durch einen ungefährdeten 9:3 Erfolg auf jetzt stattliche 12:2 Punkte auszubauen und bereits das siebte Spiel ungeschlagen zu beenden. Mit der Sicherheit durch zwei gewonnene Eingangsdoppel vergrößerten die Werdener ihren Vorsprung kontinuierlich und lagen bereits zur Hälfte der Einzelbegegnungen mit 7:2 Punkten praktisch uneinholbar in Führung. Den größten Anteil am überzeugenden Sieg hatten Hans-Werner und Markus Isenberg mit jeweils zwei gewonnenen Einzeln. Die restlichen Punkte holten Thomas Busch, Georg Fleischer und Jürgen Gövert.