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Deutlicher Sieg für TTC Werden im ersten Heimspiel des Jahres

Erfolgsbilanz: bisher 13 Siege in Folge

Gegen den Gast Germania Wuppertal, der stark ersatzgeschwächt beim Tabellenführer der Tischtennis-Bezirksliga antrat, erledigten sich die Werdener der Aufgabe im Schnelldurchgang. Nach knapp eineinhalb Stunden stand der 9:2 Sieg bereits fest. Neben den zwei Gegenpunkten gestatteten sie den Gästen lediglich vier weitere Satzgewinne.

Gegen die Werdener schienen sich die Spieler von Germania Wuppertal wohl nichts ausgerechnet zu haben. Anders war die Aufstellung der Wuppertaler nicht zu erklären, obwohl der Wuppertaler Mannschaftsführer bei der Begrüßung der eigenen Aufstellung noch etwas Positives abgewinnen wollte: „Gerade unsere drei jugendlichen Ersatzspieler wollen beweisen, wie gut sie schon sind.“ Jedenfalls stand eigentlich schon vor Spielbeginn der Sieger fest.

Und der Klassenunterschied machte sich bereits in den Doppeln eklatant bemerkbar, obwohl die Werdener durch das Fehlen von Josef Hilgers und Michael Zaboura zwei neue Doppelpaarungen zusammenstellen mussten. Nicht einen Satzgewinn gestatteten die Werdener den gegnerischen Doppeln, und Felix Yu mit Stephan El Faramawy und Andreas Kleinsimlinghaus mit Teo Wolk harmonierten von Beginn an. Womit allerdings eigentlich niemand gerechnet hatte, war, dass die beiden Gegenpunkte im oberen Paarkreuz zustande kommen sollten.

Felix Yu im Spiel gegen Stefan Müller
Felix Yu im Spiel gegen Stefan Müller

Sowohl Gilbert Sunico im ersten Durchgang der Einzel als auch Felix Yu in seinem zweiten Einzel unterlagen dem verbliebenen Wuppertaler Stammspieler, der allerdings auch durch sein druckvolles Vorhand- und Rückhandangriffsspiel überzeugte. Da diese Spielgewinne allerdings erst beim Spielstand von 4:0 bzw. 8:1 Punkten für Werden zustande kamen, sorgte dies bei den Werdener Spielern und Zuschauern nicht für große Aufregung.

Falls die Werdener am kommenden Samstag im Auswärtsspiel in Heiligenhaus ebenfalls gewinnen sollten, ist ihnen der Wiederaufstieg in die Landesliga praktisch nicht mehr zu nehmen. Dass es allerdings ein schweres Spiel werden wird, unterstreicht die Tatsache, dass Heiligenhaus vor Beginn der Saison von allen als Aufstiegsfavorit gehandelt wurde, sich jetzt allerdings aus ihrer Sicht nur auf dem dritten Tabellenplatz befindet.


2. Mannschaft entwickelt neue Tugenden

Obwohl die Ausgangssituation im ersten Spiel des neuen Jahres in Kray wenig Anlass zu Hoffnung bot, immerhin hatte man das Hinspiel in Werden mit 1:9 Punkten verloren, hatten sich die Spieler doch vorgenommen, wenigstens in kämpferischer Hinsicht zu überzeugen. Zudem glaubte man durch den Einsatz von Andreas Kleinsimlinghaus im oberen Paarkreuz stärker als im Hinspiel besetzt zu sein.

Die Eingangsdoppel ließen allerdings kaum Hoffnung auf etwas Zählbares am Ende entstehen. Wieder einmal wurden alle drei Eingangsdoppel verloren. Doch danach erhielt das Spiel eine entscheidende Wende. Im oberen Paarkreuz setzten sich sowohl Andreas Kleinsimlinghaus als auch Teo Wolk in spannenden und attraktiven Spielen gegen ihre Gegner durch. Das vermittelte auch den anderen Werdenern einen positiven Schub. Und so wurde ein Einzel nach dem anderen gewonnen, so dass der 0:3 Punkterückstand nach der ersten Runde der Einzel in einen 6:3 Punktevorsprung verwandelt war.

Wer jetzt glaubte, dass die Krayer Spieler im zweiten Durchgang den Werdener Lauf stoppen könnten, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Andreas Kleinsimlinghaus mit einem Viersatzsieg und vor allem das Werdener Talent Teo Wolk in nur drei Sätzen mit spektakulären Angriffsaktionen überzeugten. Den Siegpunkt erzielte Peer Heppekausen, nachdem Wilfried Arnhold  sein zweites Einzel in fünf Sätzen verloren geben musste.

Mit diesem unerwarteten Sieg hat die 2. Mannschaft, in der auch Christoph Ollenik und Ersatzspieler Matthias Isenberg im Einzel ungeschlagen blieben, erstmals in dieser Serie die Abstiegsplätze verlassen. Am kommenden Freitag muss man im Heimspiel diese Leistung gegen den Tabellenzweiten VfB Frohnhausen, gegen den man das Hinspiel ebenfalls sehr hoch verloren hat, bestätigen.

Die 3. Mannschaft verlor ihr erstes Rückrundenspiel bei MTG Horst mit 4:9 Punkten. Für die Werdener waren Markus und Matthias Isenberg zusammen im Doppel und mit jeweils einem Einzelsieg erfolgreich. Den vierten Punkt besorgte Achim Gutknecht.