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TTC Werden I: chancenlos gegen Tabellenführer

Abstiegsgefahr verschärft sich

Mit bisher nur einem Sieg bei noch drei ausstehenden Spielen in der Hinrunde befinden sich die Werdener in der Tischtennis-Landesliga auf dem vorletzten Tabellenplatz, wobei der Sieg gegen den Tabellenletzten erzielt wurde. In der nächsten Begegnung gegen Germania Wuppertal II, ebenfalls eine Mannschaft, die gegen den Abstieg kämpft, von dem mindestens drei Mannschaften betroffen sein werden, müsste schon ein Sieg gelingen, um sich die Chance auf den Klassenerhalt zu wahren.

Dass die Partie gegen den Tabellenführer Kupferdreh so einseitig verlaufen und so schnell beendet sein würde, hatte im Vorfeld niemand erwartet, zumal die Werdener in den letzten beiden Begegnungen gegen Mannschaften aus dem vorderen Tabellenfeld gut mitgehalten und nur knapp zählbare Punkte verpasst hatten. Ein Klassenunterschied ließ sich in den Eingangsdoppeln, die alle im vierten Satz entschieden wurden, noch nicht erkennen, wobei es jedoch nur Hilgers/Kleinsimlinghaus gelang, einen Sieg für die Werdener zu erringen.

In den nachfolgenden Einzeln zeigte sich aber das enorme spielerische Potenzial der Akteure aus Kupferdreh. Von sieben gespielten Einzeln mussten die Werdener allein fünf Dreisatzniederlagen hinnehmen. Lediglich Gilbert Sunico hatte eine reelle Siegchance gegen den noch Jugendlichen Kupferdreher Radatz, doch er musste sich im Entscheidungssatz mit 11:9 Bällen geschlagen geben.

Bis zum kommenden Heimspiel am Samstag, 24.11., sollten die Werdener diese Niederlage allerdings verarbeitet haben, um gegen Germania Wuppertal wieder alle Kräfte gegen den Abstieg mobilisieren zu können. Anschlag ist um 18.30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.


2. Mannschaft ebenfalls in Abstiegsgefahr

In der vergangenen Woche trug die 2. Mannschaft gleich zwei Meisterschaftsspiele aus. Im Heimspiel gegen den Tabellenvierten aus Schönebeck gelang ein unerwartetes 8:8 Unentschieden, welches vor allem Matthias Isenberg durch zwei Einzelsiege möglich machte.

Pech hatte Ulrich Henke, der nach gewonnenem ersten Einzel gegen den Schönebecker Spitzenspieler in der Verlängerung des fünften Satzes mit 10:12 Bällen unterlag. So erreichten die Werdener zwei Doppelsiege und jeweils einen Einzelerfolg durch Ulrich Henke, Michael Zaboura, Peer Heppekausen und Georg Fleischer.

Mit diesem aufgrund der Tabellensituation eigentlich nicht erwarteten Erfolgserlebnis rechneten sich die Werdener im Auswärtsspiel gegen Ruwa Dellwig, nur einen Tabellenplatz besser als die Werdener platziert, realistische Siegchancen aus. Doch es kam anders als gehofft und der Spielverlauf hielt für beide Mannschaften Höhen und Tiefen bereit.

So lagen die Werdener nach den Eingangsdoppeln mit 2:1 Punkten in Führung, gerieten dann aber mit 4:6 Punkten in Rückstand, schafften jedoch drei aufeinander folgende Einzelsiege zur 7:6 Führung, um schlussendlich doch noch mit 7:9 Punkten unterlegen zu sein.

Besonders im mittleren Paarkreuz waren die Werdener Peer Heppekausen und Wilfried Arnhold mit jeweils zwei Einzelsiegen ihren Gegnern überlegen, wohingegen im unteren Paarkreuz nicht ein einziger Einzelsieg gelang. So war auch der eine Einzelsieg im oberen Paarkreuz durch Michael Zaboura an diesem Spielabend zu wenig, um nicht frustriert die Heimfahrt antreten zu müssen.


3. Mannschaft wieder erfolgreich

Im Auswärtsspiel in Stoppenberg waren bei dem 9:6 Sieg für Werden zwar alle Akteure entweder im Doppel oder im Einzel am Erfolg beteiligt, herausragend auf Werdener Seite war aber wieder einmal die Leistung von Markus Isenberg, der sowohl im Doppel als auch in seinen beiden Einzeln unbesiegt blieb und seine Erfolgsbilanz damit auf aktuell 13:0 Einzelsiege ausbaute.

Die übrigen Einzelsiege erreichten nach zwei gewonnenen Eingangsdoppeln Hans-Werner Isenberg (2), Thomas Busch, Achim Gutknecht und Jürgen Gövert.