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TTC Werden I: achtbar aus der Affäre gezogen

2. Mannschaft verlässt Abstiegsplätze

Trotz der erwarteten Niederlage in Elfringhausen haben die Werdener, mit zwei Ersatzspielern antretend, durchaus bewiesen, dass sie in dieser Saison zurecht schon frühzeitig mit dem Abstieg aus der Tischtennis-Landesliga nichts zu tun haben. Unter den gegebenen Umständen ist die 5:9 Niederlage auch durchaus positiv zu bewerten.

Wenn man ohne die Spieler an Position 2 und 3 beim Tabellendritten antritt, weiß man, dass man auch böse unter die Räder kommen kann. Doch die Werdener erwischten einen guten Start und erspielten sich durch Sunico/Frieg und Müller/Kleinsimlinghaus direkt eine 2:0 Führung. Dass die beiden Werdener Ersatzspieler, Teo Wolk und Michael Zaboura, ihr Doppel nicht gewinnen konnten, war vorauszusehen.

Doch auch in den nachfolgenden Einzeln hielten die Werdener die Partie noch längere Zeit offen. Während Martin Müller gegen den Elfringhauser Spitzenspieler Tischlik mit 1:3 Sätzen verlor, gewann Gilbert Sunico sein erstes Einzel in vier Sätzen. Auch im mittleren Paarkreuz kam es zu einer Punkteteilung. Andreas Kleinsimlinghaus holte mit seinem Dreisatzsieg bereits den vierten Werdener Punkt, Michael Frieg hatte dagegen keine Chance.

So schafften es die Elfringhauser erst im unteren Mannschaftsdrittel durch zwei Erfolge gegen die Werdener Ersatzspieler mit 5:4 Punkten erstmals in Führung zu gehen. Und obwohl Gilbert Sunico in der spannendsten Begegnung der Partie nach Abwehr von zwei Matchbällen im vierten Satz auch den fünften mit 11:9 Bällen gewann, verlief die Begegnung danach doch recht einseitig. Die vier nächsten Begegnungen wurden von den Werdenern verloren, ohne dass ein Werdener auch nur in die Nähe eines Sieges gelangt wäre.

„Wenn ihr heute komplett angetreten wäret, hättet ihr uns  wahrscheinlich besiegt“, sagte der Elfringhauser Spitzenspieler Tischlik nach der Begegnung. Doch auch so konnten die Werdener einigermaßen zufrieden die Rückfahrt nach Werden antreten. Am kommenden Samstag müssen die Werdener noch einmal mit zweifachem Ersatz antreten. Gegner im Heimspiel ist die Mannschaft von TTC Wuppertal. Anschlag ist um 18:30 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.


2. Mannschaft im Abstiegskampf erfolgreich

Ein besonders vom Ergebnis her sensationeller Sieg gelang den Werdenern beim Ortsnachbarn Kettwig II. Obwohl kurz vor Beginn des Spiels auch noch Ulrich Henke verletzungsbedingt ausfiel, gelang den Werdenern ein 9:1 Kantersieg. Durch den Gewinn der drei Eingangsdoppel schienen die Werdener auch in den nachfolgenden Einzeln besonders motiviert zu sein. Und so gelang den Kettwigern erst beim Spielstand von 0:7 der erste zählbare Erfolg. Dass dieser Sieg jedoch absolut keine Wende mehr in der Begegnung bewirken würde, war allen in der Halle Anwesenden klar.

Und kurze Zeit später beendete Teo Wolk mit dem Gewinn seines zweiten Einzels einen denkwürdigen Spielabend für die Werdener, die damit in der Tabelle einen Sprung vom zehnten auf den siebten Platz machten. Beteiligt am Sieg war die ganze Mannschaft in der Besetzung Teo Wolk, Peer Heppekausen, Michael Zaboura, Wilfried Arnhold, Matthias Isenberg und Ersatzspieler Georg Fleischer. In ihrem letzten Saisonspiel am kommenden Freitag können die Werdener den Klassenerhalt festigen, ohne auch nur auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Sie treffen auf die dritte Mannschaft des TuSEM Essen.


3. Mannschaft begräbt Aufstiegshoffnungen

Wie nicht anders zu erwarten verlor die 3. Mannschaft auch ihr Auswärtsspiel in Stadtwald deutlich mit 3:9 Punkten. Damit ist auch die Möglichkeit, über Relegationsspiele den Aufstieg doch noch zu schaffen, nicht mehr gegeben. Die drei Werdener Punkte besorgten Markus Isenberg, Thomas Busch und Werner Hoppe.


Schüler verlieren knapp gegen MTG Horst

Mit 4:6 Punkten mussten Fabian Semnet, Jonas Hömßen und Tim Bergermann eine Niederlage im vorletzten Meisterschaftsspiel akzeptieren. Ärgerlich aus Werdener Sicht ist allerdings, dass die Mannschaft zum wiederholten Mal nur mit drei statt vier Spielern antreten konnte und dadurch ein Doppel und zwei Einzel, also drei der sechs Gegenpunkte, kampflos verlor.