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TTC Werden trotz Niederlage verbessert

Nachholspiel gegen Tabellendritten knapp verloren

Im Auswärtsspiel bei Fortuna Wuppertal gelang es den Werdenern zwar nicht, den Hinspielerfolg zu wiederholen, allerdings stimmte bei der 6:9 Niederlage zumindest wieder die Einstellung und der Kampfgeist. Mit diesen zurück gekehrten Tugenden sollte sich in den nächsten Begegnungen auch wieder der Erfolg einstellen.

Die Begegnung begann für die Werdener verheißungsvoll. In den Eingangsdoppeln legten sie eine 2:0 Führung vor. Hilgers/Kleinsimlinghaus siegten in nur drei Sätzen, und Kimmeskamp/Müller bezwangen das gegnerische Spitzendoppel, das bis dahin eine Bilanz von 15:1 Siegen aufwies, im fünften Satz mit 11:9 Bällen. Leider verpassten es Sunico/Schnorr, für einen optimalen Start in die Begegnung zu sorgen.

Beide hatten an diesem Spielabend nicht ihren besten Tag erwischt, was sich in den nachfolgenden Einzeln leider noch zu deutlich zeigen sollte. Schon im oberen Paarkreuz wurde aus dem knappen Vorsprung ein knapper Rückstand, denn weder Martin Kimmeskamp, der sich in den vier Sätzen trotzdem formverbessert zeigte, noch Gilbert Sunico konnten einen Erfolg für die Werdener erringen, wobei Gilbert Sunico eine 8:5 Führung im ersten Satz nicht zum Satzgewinn nutzen konnte, was zu einem deutlichen Bruch in seinem Spiel führte. Dagegen hatte Martin Müller einen sehr starken Auftritt gegen seinen gegnerischen Materialspieler, den er mit druckvollem Topspinspiel in nur drei Sätzen beherrschte.

Leider musste Josef Hilgers im Parallelspiel eine Fünfsatz-Niederlage hinnehmen, wobei ihm in den entscheidenden Phasen auch das notwendige Glück fehlte. Dass das Glück den Werdenern an diesem Abend nicht zur Seite stand, zeigten auch die Begegnungen im unteren Mannschaftsdrittel. So musste Andreas Kleinsimlinghaus eine Niederlage in vier Sätzen hinnehmen und Heiko Schnorr, der überragende Ballwechsel spielte und sich im fünften Satz eine 8:3 Führung erarbeitet hatte, musste trotz einiger Matchbälle noch mit 14:16 Bällen als Verlierer die Platte verlassen.

So lagen die Werdener zur Hälfte der Einzelbegegnungen mit 3:6 Punkten in Rückstand, wobei sie mit etwas Glück eine 5:4 Führung hätten erreichen können. Diesen Rückstand konnten die Werdener im oberen und mittleren Paarkreuz auch nicht mehr verkürzen, da man sich jeweils unentschieden trennte. Erfolgen von Martin Kimmeskamp und Martin Müller, der an diesem Abend im Einzel und Doppel ungeschlagen blieb, standen Niederlagen von Gilbert Sunico und Josef Hilgers gegenüber. Im unteren Paarkreuz schien es aber lange Zeit so, als sollten die Werdener doch noch die Chance auf ein Unentschieden bekommen.

Andreas Kleinsimlinghaus verkürzte mit einem Dreisatzsieg auf 6:8 Punkte und Heiko Schnorr erreichte mit enormem Kampfgeist den Entscheidungssatz. Doch wie im ersten Einzel blieb ihm der Lohn für sein gutes Spiel und seinen Einsatz versagt. Zwar erklärte der Wuppertaler Mannschaftsführer in seiner Verabschiedung, dass sie froh seien, dass ihr Heimnimbus – sie sind in ihren Heimspielen unbesiegt – zwar gewackelt, aber weiterhin Bestand habe, doch dies war für die Werdener nur ein schwacher Trost.

Am kommenden Samstag treffen die Werdener im Heimspiel auf den Gast aus Solingen, dem sie im Hinspiel mit 4:9 Punkten unterlegen waren, wobei sie aber mit zweifachem Ersatz antreten mussten. Anschlag ist bereits um 16.00 Uhr in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße.