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TTC Werden beendet Hinserie mit Niederlage

Halbjahresziel trotzdem erreicht

Mit einem mit 11:11 ausgeglichenem Punktekonto hat die Landesligamannschaft die Hinserie auf dem 7. Platz abgeschlossen und liegt damit bei 12 Mannschaften im Mittelfeld der Tabelle. Bei der deutlichen (nach dem Spielverlauf zu hohen) 3:9 Niederlage gegen den Tabellendritten Wuppertal-Ronsdorf zeigte sich wieder einmal, wie wichtig für die Werdener Tischtennisspieler die Eingangsdoppel sind.

Aufgrund des Fehlens von Martin Kimmeskamp mussten die Werdener einmal mehr eine Doppelaufstellung und die Reihenfolge de Doppel ändern. So gelang auch nur dem Werdener Doppel Nummer eins, Hilgers/Kleinsimlinghaus, ein deutlich heraus gespielter Sieg in nur drei Sätzen. Danach mussten aber Sunico/Frieg als zweites und Müller/Wolk als drittes Werdener Doppel jeweils Niederlagen in vier Sätzen akzeptieren.

Als auch die ersten beiden Einzelbegegnungen von Gilbert Sunico und Josef Hilgers in jeweils vier Sätzen verloren wurden, ließ sich die klare Niederlage schon absehen. Doch im mittleren Mannschaftsdrittel schien sich zunächst eine Wende zugunsten der Werdener abzuzeichnen. Andreas Kleinsimlinghaus gewann in vier Sätzen und Martin Müller sicherte sich eine 2:1 Satzführung. Doch wie schon sechs Mal in der bisherigen Saison musste er eine Fünfsatz-Niederlage hinnehmen.

Bei dem erst 16-jährigen Werdener Ersatzspieler Teo Wolk zeigte sich, dass ihm bei seinem teilweise überragenden Angriffsspiel doch noch die Erfahrung fehlt, die notwendig ist, um relativ einfache Ballverluste zu verhindern. Auf der anderen Seite zeigte das Spiel von Michael Frieg gegen den ebenfalls noch jugendlichen Ersatzspieler der Ronsdorfer, dass Erfahrung allein auch kein Erfolgsgarant ist. Denkbar knapp und sicher auch etwas unglücklich unterlag er mit 9:11 Bällen im Entscheidungssatz.

Mit einem Zwischenstand von 2:7 Punkten war die Partie nun eigentlich schon entschieden. Während sich Gilbert Sunico leider erfolglos gegen seine zweite Einzelniederlage stemmte und in der Verlängerung des Entscheidungssatzes verlor, zeigte Josef Hilgers eine spielerisch und taktisch überzeugende Leistung und verkürzte den Rückstand auf 3:8 Punkte. Doch symptomatisch für Martin Müller und diese Begegnung insgesamt wurde das letzte gespielte Einzel ebenfalls im fünften Satz entschieden, wiederum zu Ungunsten des Werdeners.

Lässt man die Hinrunde Revue passieren, lassen sich zwei Punkte herausstellen. Die unbestrittene Stärke der Werdener liegt in den Doppelbegegnungen. Hier ergibt sich eine positive Bilanz von 21:15. Wenn man nur die Bilanzen der drei Stammdoppel Hilgers/Kleinsimlinghaus (10:3), Sunico/Frieg (6:3) und Kimmeskamp/Müller (4:1) berücksichtigt, wird das Ergebnis von 20:7 noch eindrucksvoller.

Auf der anderen Seite wird jedoch auch klar, dass die Werdener, wenn sie mit Ersatz antreten müssen, sowohl in den Doppeln als auch in den Einzeln nur gegen die am Ende der Tabelle platzierten Mannschaften eine reelle Siegchance haben.

Die Rückrunde beginnt für die Werdener am 14. Januar mit dem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten MTG Horst.


Pokalhalbfinale verloren

Im Halbfinale des Pokalwettbewerbs der 2. Herren-Kreisklasse unterlag die 3. Mannschaft den Gästen aus Überruhr mit 2:4. Norman Ahmad Khan im Einzel und das Doppel Thomas Busch / Norman Ahmad Khan waren für Werden erfolgreich.