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TTC Werden I besiegt Tabellendritten

Peter Koelen zurück in der Mannschaft

Es versprach ein spannendes Spiel um den 2. Tabellenplatz der Tischtennis-Landesliga zu werden. Doch aufgrund der Tatsache, dass der Gast von Eintracht Dortmund nur stark ersatzgeschwächt antreten konnte und auf Werdener Seite Peter Koelen wieder sehr erfolgreich mit von der Partie war, ließ relativ schnell erkennen, dass die Werdener einen ungefährdeten Sieg erreichen würden.

Unterstützt von zahlreichen Zuschauern gingen die Werdener konzentriert in die Eingangsdoppel. Überraschend gut gestaltete sich der Auftritt von Koelen/Kleinsimlinghaus, die das Dortmunder Spitzendoppel in vier Sätzen besiegten. Äußerst schwer taten sich dagegen Büns/Sunico, die im vierten Satz sogar einen Matchball gegen sich abwehren mussten, danach aber im Entscheidungssatz deutlich dominierten.

Auch das dritte Werdener Doppel, Zaboura/El Faramawy, tat sich gegen die sehr erfahrenen Dortmunder Ersatzspieler schwer, setzte sich aber dennoch in vier Sätzen durch, so dass die Werdener mit 3:0 Punkten in Führung lagen. Einen unerwarteten Rückschlag mussten sie allerdings verkraften, als ihr Spitzenspieler Yannick Büns gegen den Dortmunder Abwehrspieler Uhr überhaupt nicht zu seinem Spielrhythmus fand und in vier Sätzen verlor.

Parallel dazu aber das erste Highlight.  Peter Koelen verlor zwar gegen die Dortmunder Nummer eins, Riehl, die ersten beiden Sätze knapp mit 10:12 und 9:11 Bällen, konnte dann jedoch mit hervorragenden Ballwechseln und zur Freude der Werdener Anhänger noch mit 3:2 Sätzen gewinnen. Erst beim Spielstand von 7:1 für Werden, das mittlere Paarkreuz mit Gilbert Sunico und Michael Zaboura und Stephan El Faramawy im unteren Mannschaftsdrittel gaben sich keine Blöße, erzielten die Dortmunder durch die Niederlage von Andreas Kleinsimlinghaus den zweiten Punkt.

Doch zu diesem Zeitpunkt war die Spannung über den Ausgang der Begegnung längst verflogen. Mit weiteren Siegen von Yannick Büns und Peter Koelen, der auch den Dortmunder Abwehrspieler mit einer guten taktischen Ausrichtung dominierte, fand die Begegnung mit 9:2 Punkten für Werden nach etwas mehr als zwei Stunden ihr relativ schnelles Ende.

„Ihr habt verdient gewonnen und wir die befürchtete hohe Niederlage kassiert. Trotzdem hat es uns gefreut, vor so vielen begeisterten Zuschauern spielen zu können“, sagte der Dortmunder Mannschaftsführer Niederquell bei der Verabschiedung. Im kommenden Auswärtsspiel treten die Werdener am nächsten Samstag beim Tabellenführer MTG Horst an. Ein entscheidender Aspekt wird sein, ob die Werdener, die wie die meisten Vereine noch mit Zelluloidbällen spielen, mit den für sie ungewohnten Plastikbällen in Horst zurecht kommen werden.

2. Mannschaft im Abstiegskampf

Gegen die überwiegend mit Materialspielern besetzten Gäste von Germania Wuppertal fand die Zweite zu keinem Zeitpunkt die richtige Einstellung. Johannes Kopper und das Doppel Fabian Sander/Peer Heppekausen siegten auf Werdener Seite. Bei nur noch zwei Punkten Vorsprung vor dem drittletzten Tabellenplatz müssen die Werdener in den noch vier verbleibenden Saisonspielen mindestens noch einen Sieg erreichen, um den Klassenerhalt in der Bezirksklasse zu gewährleisten.

weitere Ergebnisse

Nicht mehr als eine Pflichtaufgabe war das Gastspiel der 3. Mannschaft beim Tabellenachten ESV Grün-Weiß. Bei dem 9:1 Sieg war dem Gastgeber lediglich der Ehrenpunkt vergönnt. Der Direktaufstieg in die Kreisliga rückt in greifbare Nähe.

Nach dem fünften Rückrundensieg, 9:2 gegen Stadtwald, hat sich die 4. Mannschaft den vierten Tabellenplatz gesichert, der zu Relegationsspielen um den Aufstieg in die 1. Kreisklasse berechtigt.

Erneut hatte es die 5. Mannschaft den Jugendlichen Eric Anhalt, Fabian Isenberg und Leonard Martsch zu verdanken, dass in Kupferdreh ein Sieg und damit der Sprung auf Tabellenplatz drei gelang.

Nach der Punkteteilung gegen den Spitzenreiter aus Stoppenberg bleibt der Jugendmannschaft nun die Hoffnung, über die Relegation den Aufstieg in die Bezirksklasse zu schaffen. In erneut überragender Form präsentierte sich Tamin Seleman, der in seinen beiden Einzeln und zusammen mit Leonard Martsch im Doppel ungeschlagen blieb. Die übrigen Punkte zum 5:5 Unentschieden holten Eric Anhalt und Christoph Wey.