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TTC Werden I gegen Tabellenführer ohne Chance

TTC Werden II weiter auf dem Vormarsch

Nachdem die Werdener in der Vorwoche gegen den jetzigen Tabellenzweiten Elfringhausen bei der 5:9 Niederlage durchaus noch Chancen auf ein Unentschieden hatten, konnten sie im Spiel gegen Kupferdreh bei der 2:9 Niederlage nur wenig Gegenwehr leisten. In dieser Verfassung stellt Kupferdreh aber auch die mit Abstand beste Mannschaft dieser Landesligagruppe. Da die Werdener jetzt gegen alle im oberen Tabellendrittel platzierten Mannschaften gespielt haben, sollten in den verbleibenden vier Spielen der Hinrunde noch einige Pluspunkte erreicht werden können.

Nur zu Beginn der Partie gegen Kupferdreh waren die Werdener ein gleichwertiger Gegner und sorgten eine Stunde lang für Spannung. Hilgers/Kleinsimlinghaus fanden sofort ihren Spielrhythmus und gewannen die ersten beiden Sätze mit jeweils zwei Bällen Unterschied. Doch ihre Gegner steigerten sich enorm und erzwangen den Entscheidungssatz, in dem die Werdener Routiniers wiederum knapp mit 11:9 Bällen siegten. Da jedoch Kimmeskamp/Müller deutlich verloren, sollte das dritte Werdener Doppel, Sunico/Schnorr, für die Werdener Führung sorgen, was nach einer 2:1 Satzführung auch realistisch war.

Doch trotz guten Spiels mussten sie sich schließlich noch geschlagen geben. Mit einem 1:2 Punkterückstand begannen danach die Einzel. Hier schaffte es Martin Kimmeskamp, die Nummer eins aus Kupferdreh, Jens Wittpoth, der bis dahin eine Bilanz von 10:2 Siegen aufwies, in fünf spannenden Sätzen zu bezwingen. Parallel dazu spielte Gilbert Sunico gegen Jürgen Hirsch und gewann sofort den 1. Satz. In den folgenden drei Sätzen spielte sein Gegner jedoch fehlerlos und noch dynamischer, sodass die Niederlage von Gilbert Sunico die logische Folge war. Bei der 3:2 Führung für Kupferdreh war nun jedoch der Zeitpunkt gekommen, zu dem das Spiel eine mehr als eindeutige Wende für Kupferdreh bekam.

Im mittleren und unteren Mannschaftsdrittel gelang den Werdenern nämlich nicht ein einziger Sieg, nur Andreas Kleinsimlinghaus schaffte es bei seiner Niederlage, überhaupt den Entscheidungssatz zu erreichen. Mit 2:7 Punkten war zur Hälfte der Einzelbegegnungen die Partie praktisch entschieden. Jetzt erreichten die nachfolgenden zwei Begegnungen im oberen Paarkreuz auch nicht mehr die Qualität und Spannung wie im ersten Durchgang. Die beiden Niederlagen von Gilbert Sunico und Martin Kimmeskamp bedeuteten den Endstand von 2:9 Punkten aus Werdener Sicht.

Im Auswärtsspiel am kommenden Wochenende bietet sich für die Werdener gegen den Tabellennachbarn PTSV Wuppertal die Möglichkeit, ihr aktuelles Punktekonto von 6:8 wieder auszugleichen.


2. Sieg in Folge für Werden II

Einen zu jeder Zeit ungefährdeten Auswärtssieg schaffte die 2. Mannschaft des TTC Werden gegen den Gastgeber Holsterhausen. Schon nach den Eingangsdoppeln lagen sie mit 3:0 Punkten in Führung, die sie im ersten Durchgang der nachfolgenden Einzel durch Erfolge von Gabor Wiese, Wilfried Arnhold, Peer Heppekausen, Ulrich Henke und Friedel Seibertz auf 8:1 Punkte uneinholbar vergrößerten. Den entscheidenden neunten Punkt zum souveränen 9:2 Sieg schaffte Gabor Wiese mit dem Gewinn seines zweiten Einzels.

In der nächsten Begegnung treffen die Werdener im Heimspiel auf die Mannschaft von Stoppenberg, die bisher erst einen Sieg für sich verbuchen konnte. Die Werdener haben also die realistische Chance, sich in der Tabelle noch weiter zu verbessern.


TTC Werden III weiterhin ungeschlagen

Ebenfalls in Hosterhausen musste die 3. Mannschaft antreten und erledigte sich dieser Aufgabe fast genauso souverän wie die 2. Mannschaft. Sie gestattete den Gastgebern bei ihrem 9:3 Erfolg nur einen Gegenpunkt mehr, da sie in den Eingangsdoppeln nur mit 2:1 Punkten in Führung ging. Bei zweifachen Einzelerfolgen von Matthias und Markus Isenberg und den weiteren Siegen von Hans-Werner Isenberg, Achim Gutknecht und Jürgen Gövert war auch diese Partie frühzeitig entschieden. Da die 3. Mannschaft mit Essen 74 auf einen wiederum weit unter ihr platzierten Gegner trifft, sollte die Siegesserie weiterhin Bestand haben.