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TTC Werden I ohne Chance gegen Tabellenführer

Hinserie bisher enttäuschend

Nach nunmehr sieben Spielen stehen die Werdener mit einem Sieg, einem Unentschieden und fünf Niederlagen mitten im Abstiegskampf. Während sie allerdings bei den vorherigen vier Niederlagen zumindest auf Augenhöhe agierten und manchmal auch nur das notwendige Quäntchen Glück zum Punktgewinn fehlte, zeigten sie bei der Niederlage gegen Germania Wuppertal die bisher schwächste Saisonleistung.

Schon die Anfangsdoppel ließen erkennen, dass es nur ein kurzer Spielabend werden könnte. In fünf, vier und nur drei Sätzen verloren die Werdener die drei Begegnungen. Die einzige Siegchance vergaben Kimmeskamp/Müller, als sie nach gewonnenem ersten Satz eine 10:4 Führung im zweiten nicht zum Satzgewinn nutzen konnten und damit ihre Gegner unnötigerweise wieder ins Spiel zurückbrachten.

Eine klare Angelegenheit in den folgenden Einzeln waren die beiden Partien im oberen Mannschaftsdrittel. Weder Gilbert Sunico noch Martin Kimmeskamp konnten ihre Gegner in Verlegenheit bringen und unterlagen jeweils in drei Sätzen. Zwar leisteten Martin Müller und Josef Hilgers im mittleren Paarkreuz erheblich mehr Gegenwehr, doch am Ende mussten beide eine Viersatzniederlage akzeptieren. Bei einem Rückstand von 0:7 Punkten gelang es Michael Frieg, mit einer guten kämpferischen Einstellung für den ersten Punkt für die Werdener zu sorgen.

Parallel dazu verlor jedoch Andreas Kleinsimlinghaus in vier Sätzen, sodass die Wuppertaler nur noch einen Punkt zum Sieg benötigten. In der Begegnung der Spieler an Position eins gelang Gilbert Sunico durch eine erhebliche Leistungssteigerung zwar noch der zweite Punkt, doch die Niederlage von Martin Kimmeskamp beendete einen aus Werdener Sicht äußerst negativen Spielabend. In den verbleibenden vier Spielen der Hinserie müssen die Werdener zumindest noch zwei Begegnungen gewinnen, wenn sie sich die Hoffnungen auf die Landesligazugehörigkeit erhalten wollen.

Die Chance zu einem Sieg bietet sich für die Werdener vielleicht am kommenden Samstag, wenn sie in der Sporthalle der Heckerschule, Urbachstraße, auf die Mannschaft des TTSC Mülheim treffen, die in der Tabelle noch hinter ihnen rangiert. Anschlag ist um 18.30 Uhr.


TTC Werden II im oberen Tabellendrittel

So wenig zufrieden stellend der bisherige Saisonverlauf für die 1. Mannschaft ist, so erfreulich verlaufen zurzeit die Spiele der 2. Mannschaft. In der Begegnung gegen die 2. Mannschaft aus Kettwig konnten die Werdener ein weiteres Mal überzeugen und überließen ihren Gegnern lediglich drei Gegenpunkte. Bereits in den Doppeln erzielten Wiese/Arnhold und Heppekausen/Isenberg bei einer Niederlage von Henke/Ahmad Khan eine 2:1 Führung, die durch Gabor Wiese, Peer Heppekausen, Wilfried Arnhold und Hans-Werner Isenberg, die in ihren Einzeln ungeschlagenen blieben, deutlich ausgebaut wurde.

Mit einem Sieg und einer Niederlage war auch Ulrich Henke am klaren 9:3 Endergebnis beteiligt. Wenn man sich die Einzelbilanzen der 2. Mannschaft betrachtet, stellt man fest, dass die Positionen eins bis drei, Gabor Wiese, Ulrich Henke mit jeweils 7:3 und Peer Heppekausen mit 6:2 Siegen wesentlich zu dem bisherigen guten Ergebnis der Mannschaft beitragen. Auch in den kommenden zwei Begegnungen sollte es gelingen, in Altenessen und darauf im Heimspiel gegen Dellwig zu weiteren Siegen zu kommen und sich in der Spitzengruppe der Tabelle festzusetzen.


TTC Werden III mit Personalproblemen

Noch nicht ein einziges Saisonspiel konnte die 3. Mannschaft in Bestbesetzung antreten. So verwundert es nicht, dass auch hier die Abstiegsfrage immer mehr zum Thema wird. Im Heimspiel gegen TuSEM Essen fiel die Niederlage mit 2:9 Punkten zudem sehr deutlich aus. Positiv herauszuheben ist allerdings die Leistung von Matthias Isenberg, der im oberen Mannschaftsdrittel immer häufiger sehenswerte Leistungen zeigt, in der Begegnung gegen TuSEM den einzigen Einzelpunkt erzielte und zusammen mit seinem Vater Hans-Werner auch ein Eingangsdoppel gewann.