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TTC Werden I verliert Kontakt zur Tabellenspitze

Unnötige Heimspielniederlage gegen Fortuna Wuppertal

Anscheinend fehlte den Werdenern im Heimspiel gegen den Tabellendritten der Tischtennis-Landesliga, Fortuna Wuppertal, zu Beginn der Partie die richtige Einstellung. Anders ist kaum zu erklären, weshalb zu Beginn alle drei Eingangsdoppel verloren wurden, und dies sogar ziemlich klar. Erst mit ziemlicher zeitlicher Verzögerung fanden die Werdener ins Spiel, mussten zum Schluss jedoch eine knappe 7:9 Niederlage akzeptieren.

Im Anschluss an die Doppelniederlagen schien sich die Begegnung zu einem Desaster für die Werdener zu entwickeln, denn in den ersten beiden Einzeln im oberen Paarkreuz folgten direkt die nächsten beiden Niederlagen. Dann fanden die Werdener aber ins Spiel. Das im bisherigen Saisonverlauf überragende mittlere Paarkreuz, Michael Zaboura und Felix Yu, errang mit zwei Dreisatzsiegen die zwei ersten Erfolge und leitete die Aufholjagd der Werdener ein.

Benjamin Jacob erzielte den dritten Punkt, so dass deutlich wurde, dass die Werdener nun gewillt waren, sich auch in kämpferischer Hinsicht gegen die drohende deutliche Niederlage zu stemmen. In der zweiten Runde der Einzel gelang es Peter Koelen, im Spitzenspiel gegen den Wuppertaler Hesselnberg zu triumphieren, so dass nach den wieder überzeugenden Siegen im mittleren Paarkreuz beim Zwischenergebnis von 6:7 Punkten nur noch ein minimaler Rückstand vorhanden war.

Da Benjamin Jacob in seinem zweiten Einzel chancenlos war, Pascal Lerch jedoch sein zweites Einzel in der Verlängerung des Entscheidungssatzes mit 13:11 Bällen gewinnen konnte, lag es in der Hand des Schlussdoppels, doch noch ein Unentschieden für die Werdener erreichen zu können. Aber obwohl Koelen/Zaboura im Vergleich zu ihrem Eingangsdoppel eine viel stärkere Leistung präsentierten, konnten sie die Viersatzniederlage gegen das Wuppertaler Spitzendoppel  nicht verhindern. Trotz einer Werdener Dominanz mit 7:5 Siegen in den Einzeln stand durch vier verlorene Doppel die 7:9 Niederlage fest.

„Beide Mannschaften werden wohl eine Saison erleben, in der sie nicht um den Aufstieg spielen können, aber auch viel zu stark sind, um mit dem Abstieg etwas zu tun zu haben.“ Diese Einschätzung des Wuppertaler Spielführers Hesselnberg war sicher das richtige Resümee der Begegnung. Am kommenden Samstag, 13.10., treffen die Werdener im Auswärtsspiel auf den Ortsnachbarn Kupferdreh.

Bezirksklassenteam mit erster Niederlage

Im vierten Saisonspiel hat es nun auch die 2. Mannschaft erwischt. Und dies ausgerechnet beim TTC Wuppertal, wo vor einer Woche auch die 1. Mannschaft der Werdener die erste Saisonniederlag hinnehmen musste. Und genau wie die 1. Mannschaft dominierte die zweite durch Hilgers/Kleinsimlinghaus und Heppekausen/Sander in den Eingangsdoppeln, erreichte aber wie die erste in der Vorwoche anschließend nur noch drei Einzelsiege durch Andreas Kleinsimlinghaus (2) und Matthias Isenberg. Im kommenden Heimspiel am Freitag, 12.10., trifft die 2. Mannschaft auf den erklärten Aufstiegsfavoriten Union Velbert. Es gilt, sich achtbar aus der Affäre zu ziehen.

Siege der Kreisklassenmannschaften

Durch den 9:5 Erfolg gegen die Gäste von der Margarethenhöhe hat sich die 3. Mannschaft mit 8:2 Punkten fürs Erste im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Frank Anhalt und Ulrich Henke blieben im Einzel und im Doppel mit ihren Partnern Tamim Seleman bzw. Georg Fleischer ungeschlagen.

Im Kampf um Platz zwei in der 2. Kreisklasse setzte sich die 4. Mannschaft gegen den Lokalrivalen vom Kettwiger SV mit 9:5 durch. Dabei überragten Marco Budeus und Ersatzspieler Jürgen Gövert mit jeweils zwei Einzelerfolgen.

Jugend stürzt der Tabellenführer

Durch den 6:4 Erfolg gegen den bisherigen Spitzenreiter Union Velbert übernahm die Jugendmannschaft mit nunmehr 14:2 Punkten selbst die Tabellenführung in der Jugend-Bezirksklasse. Spielentscheidend waren die beiden gewonnenen Eingangsdoppel, denn in den anschließenden Einzeln gelang es Tamim Seleman, Eric Anhalt, Christoph Wey und Leonard Martsch mit jeweils einem Sieg und einer Niederlage, den knappen Vorsprung bis zum 6:4 Sieg erfolgreich zu verteidigen.