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TTC Werden I: Landesligaaufstieg geschafft

Spannendes Heimspiel mit erfolgreichem Ende

Nachdem bereits in der Vorwoche die 2. Mannschaft den Aufstieg in die Kreisliga feiern konnte, gelang der 1. Mannschaft  am vorletzten Spieltag durch einen knappen 9:6 Sieg gegen die spielstarke Mannschaft von PSV Oberhausen der Aufstieg in die Landesliga. Feiern konnten die Werdener den Aufstieg allerdings erst, als sie nach der Begegnung schon beim Italiener saßen und ihnen dorthin die Niederlage des Tabellendritten Buschhausen übermittelt wurde.

Durch die unnötige Auswärtsniederlage am letzten Spieltag wachgerüttelt und durch den Sieg von Oberhausen gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer aus Frintrop gewarnt, gingen die Werdener mit einer äußerst konzentrierten und ambitionierten Einstellung in die Partie. Dass dies auch unbedingt nötig war, zeigte sich schon in den Eingangsdoppeln, in denen lediglich Sunico/Frieg erfolgreich waren. Pech hatte das 3. Werdener Doppel, Kimmeskamp/Schnorr, das zwei Matchbälle im fünften Satz nicht nutzen konnte und in der Verlängerung mit 11:13 Bällen unterlag.

So gingen die Werdener mit einem 1:2 Punkterückstand in die Einzelbegegnungen. Auch hier konnten sie sich zunächst nicht entscheidend durchsetzen. Im oberen Paarkreuz gewann zwar Gilbert Sunico, Martin Kimmeskamp hatte jedoch gegen den Oberhausener Abwehrspezialisten Biegierz keine Chance. Ebenfalls unentschieden trennte man sich im mittleren Mannschaftsdrittel. Josef Hilgers gelang ein ungefährdeter Sieg, während sich Andreas Kleinsimlinghaus in allen drei Sätzen mit nur jeweils zwei Bällen Unterschied geschlagen geben musste.

Nachdem Michael Frieg sein erstes Einzel in fünf Sätzen verloren hatte, drohte  der Rückstand für die Werdener sogar noch größer zu werden, denn Heiko Schnorr traf auf den gebürtigen Werdener Rothenberg, gegen den er bis dahin noch nie gewinnen konnte. An diesem Spielabend aber präsentierte sich Heiko Schnorr in bestechender Form, zeigte seine beste Saisonleistung und gewann in vier Sätzen. Zur Hälfte der Einzelbegegnungen hatte der Ein-Punkterückstand somit immer noch Bestand.

Die Wende zugunsten der Werdener besorgten danach Gilbert Sunico und Martin Kimmeskamp. In zwei hochklassigen und äußerst dramatischen Partien über jeweils fünf Sätze gewannen die beiden Werdener. Diese Siege bedeuteten die erstmalige Führung, die im mittleren Paarkreuz noch entscheidend ausgebaut werden konnte. Josef Hilgers zeigte wieder einmal seine enormen kämpferischen Qualitäten und setzte sich in fünf Sätzen durch, Andreas Kleinsimlinghaus kam zu einem ungefährdeten Dreisatzsieg. So hatten die Werdener bei einer 8:5 Führung zumindest schon einmal ein Unentschieden sicher.

Doch jetzt wollten sie natürlich auch den Sieg. Leider verpasste es Michael Frieg  in seinem zweiten Einzel, eine 2:1 Satzführung auch in einen Sieg zu verwandeln. Unglücklich unterlag er mit 9:11 Bällen im fünften Satz. So war es Heiko Schnorr vorbehalten, für den wichtigen neunten Punkt zu sorgen. Von Anfang an ließ er keinen Zweifel daran aufkommen, dass er als Sieger die Platte verlassen würde. In nur drei Sätzen krönte er seine Leistung. Mit diesem Sieg stand fest, dass es die Werdener in der letzten Partie in Holsterhausen selbst in der Hand haben würden, den vermeintlich noch notwendigen einen Punkt zum Aufstieg zu holen. Als dann jedoch beim Essen die Nachricht von der Niederlage des Tabellendritten eintraf, der die Werdener am letzten Spieltag theoretisch noch hätte abfangen können, war der Aufstieg gelungen und wurde mit noch einer zusätzlichen Runde schon einmal vorgefeiert.

Nach den Osterferien treten die Werdener am 25. April zum letzten Saisonspiel in Holsterhausen an. Im Hinspiel waren sie der Mannschaft zwar mit 6:9 Punkten unterlegen, können jetzt aber als Landesligaaufsteiger ohne jede Nervenbelastung aufspielen.

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